Wohngruppe Kayhauserfeld

Sozialpädagogische
Gruppe Kayhauserfeld

Hausleitung Herr Graf

Tel.: 04403/8109285
Mobil: 0176/34520901
Fax.: 04403/9836147

Weidenweg 41
26160 Bad Zwischenahn

Wir nehmen unbegleitete, minderjährige Geflüchtete auf, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihrem Heimatland und getrennt von ihren Familien leben.

Bei uns finden sie vorübergehend ein neues Zuhause und einen Schutzraum, der ihrem Alter entspricht. Die Jugendlichen leben in der Wohngruppe nach festen Regeln und Strukturen, die ihnen helfen, sich zurechtzufinden und sich zu integrieren. Die Wohngruppe ist als stationäres Hilfeangebot für bis zu 8 männliche, unbegleitete, minderjährige Geflüchtete ab 14 Jahren konzipiert.

Durch Schule und Berufsausbildung, individuelle Betreuung, Förderung und Integration sollen die Geflüchteten eine Perspektive für ihr eigenes und eigenständiges Leben entwickeln:

Das Zusammenleben mit den jungen Menschen aus verschiedenen Nationen ist darauf ausgerichtet, ihnen Sicherheit und Stabilität in ihren Lebenssituationen zu bieten, sie aber gleichzeitig an einen eigenverantwortlichen Lebensalltag heranzuführen. Wir möchten den Geflüchteten langfristige Hilfen und Integrationsmöglichkeiten bieten, um damit jeden einzelnen jungen Menschen individuell zu unterstützen, zu begleiten und auch zu fordern. Die Geflüchteten bekommen einen sicheren Raum zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit und Integration in unser Gesellschaftssystem, in einem dem individuellen Entwicklungsstand angemessenen Tempo, außerdem werden sie auf ein möglichst unabhängiges und selbstständiges Leben vorbereitet. Durch die große Erfahrung unserer Einrichtung im Bereich der ambulanten Hilfen für junge Erwachsene, bieten wir ebenfalls die Möglichkeit anschließend in eine begleitete Verselbständigungsform zu wechseln und Ängste vor erneuten Beziehungsabbrüchen zu mildern.

Schule und Berufsausbildung, innerhäusliche Sprachförderung, Praktika in örtlichen Betrieben, Mitgliedschaft in Vereinen und gezielte Kontaktförderung im Sozialraum sind und können Mittel der Förderung sein. Ebenso das Training lebenspraktischer Fertigkeiten (Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Umgang mit Geld, Training von Behördengängen, Bewerbungstraining, etc.).